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Die Haltung im Terrarium ist...
... eine interessante Herrausforderung.
Man denkt sich in die Schützlinge hinein, versucht die Welt
aus ihren Augen zu betrachten und beginnt ganz "nebenbei"
die Anvertrauten zu studieren.
Zumindest sollte es so sein, wenn ein jeder ein Grundmaß
an Verantwortungsbewusstsein in sich trägt.
Was kann man alles machen, was sollte man beachten und
was am Besten lassen?
Zuerst sollte man die Grundmaße des Terrariums beachten.
In unserem Falle gilt mindestens 100 x 50 x 50 (besser 120 x 60
x 60) für ein Einzeltier, und jeweils + 15% pro weiteren Bewohner.
Bartagame bewohnen in freier Wildbahn ein Territorium von ca. 25
m².
(Wer übrigends mal die Bartis im Garten hatte, wird auch einen
nicht unerheblichen Wesensunterschied feststellen) ;)
Insofern ist bei Bartagamen die Grundfläche entscheidend,
nicht die Höhe; und "zu groß" gibts eigentlich
nicht.
Desweiteren sind Temperatur, Luftfeuchte und die Beleuchtung zu
beachten.
Wenn man sich die Herkunft (das Habitat) vor Augen hält, also
Australien.. in etwa mit Südeuropa zu vergleichen, allerdings
ohne Alpen und eigentlich nur auf der anderen Hälfte der Erdkugel..
dann kann man sich in etwa auch vorstellen, welches Gelände
mit Steppe gemeint ist.
Nehmen wir zb. Griechenland, Süd-Italien, Spanien, NordTürkei,
dann sind wir in etwa in der Region, die mit Mittel-/Nord-Australien
vergleichbar ist.
Trocken, max. 50% Luftfeuchte
(morgens viel, danach abnehmend),
25-35° Durchschnittstemperatur,
( max. 1x im Jahr üppiger Regen (sie können auch schwimmen
und tauchen)),
ca. 15-20° Nachts und
max 45° in der Sonne (Lokale
Temperatur).
Pflanzen eher dürr, (Lehm-)Sandeinstreu, Felsen(-rückwand),
heiße Steine, Wasserpfützen in Form von großzügigen
Trinkschalen.
Licht durchaus kräftig und warm. UVA/B für
die Entwicklung von Vitamin D3, helles Tageslicht
für Wärme und Jahreszeiterkennung.
Für die Wärme entweder einen Spot mit Tageslicht, einen
Infrarot- oder Keramikwärmestrahler oder einen beheizten Stein.
Zu den Pflanzen sei zu erwähnen, das Bartis eher zu den Grobianen
gehören. Entweder sollten ungiftige echte Pflanzen (praktisch:
Golliwoog oder Basilikum; dekorativ: Argaven, Kakteen, Pampasgras)
oder stabile Künstliche verwendet werden. Sie werden versuchen,
sich an den Pflanzen zu messen, um es mal niedlich auszudrücken
;)
Golliwoog und Basilikum wöchentlich tauschen, damit sich die
Pflanzen wieder erholen können.
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Standardterrarium, hier bereits zu klein!
September 2007 ziehen die beiden um ins Treppenhausterrarium.
Dort werden sie noch mit Kragenechsen vergesellschaftet.
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BTW: eine super Anleitung zum
Rückwandbau findest Du bei

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