Beschreibung:
Die Grundfärbung der Tiere sind braunorange, braune oder
graue bis schwarze Farben. Manche Tiere zeigen unregelmäßige
Muster und Querbänder. Charakteristisch für diese
Art ist bei Erregung der aufgestellte Kragen, der durch Fortsätze
des Zungenbeins gestützt wird. Die Kragenfarbe ist heller
mit Tönen von Gelb bis Rot. Die vorderen Gliedmaßen
mit kürzeren Zehen sind schwächer ausgeprägt
als die hinteren. Insbesondere die mittleren Zehen der hinteren
Gliedmaßen sind stark verlängert. Der Schwanz übertrifft
die KRL um mehr als das Doppelte.
Aktivität:
Tagaktiv.
Lebensweise:
Überwiegend baumbewohnend, die Tiere begeben sich zur
Nahrungssuche aber auch auf den Boden.
Soziale Zusammensetzung:
1,1 / 1,X.
Geschlechtsunterscheidung:
Die Weibchen bleiben ein wenig kleiner, die Männchen
haben einen etwas größeren Kopf. Eine sichere Methode
zur Geschlechtsbestimmung ist bei Jungtieren noch möglich.
Bis zjm Alter von drei Monaten lassen sich beim Männchen
die Hemipenistaschen erkennen, bevor dies durch die Verdickung
der Schwanzwurzel nicht mehr möglich ist.
Nahrung:
Die Art wird mit Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Schaben,
Raupen und Käfern gefüttert. In der Natur ernähren
sie sich auch von Ameisen und kleinen Echsen.
Terrarium:
Das Trockenterrarium für Australische Kragenechsen sollte
mit 5 - 10 cm hohen Substrat aus Kies oder Sand ausgestattet
sein. Die vertikal und horizontal eingesetzten Kletteräste
sollten etwa armdick sein und können mit künstlichen
Pflanzen dekoriert werden. Auf die Äste gerichtete Wärmestrahler
ermöglichen es den Tieren, ihre Vorzugstemperatur zu
finden. Die Terrariumgröße sollte auf die KRL bezogen
im Verhältnis (Länge x Tiefe x Höhe): 4,5 x
3,5 x 7 bemessen sein. Bei Haltung von mehr als einem Weibchen
werden pro Tier 15% der Grundfläche hinzugerechnet.
Temperatur:
30-38°C, nachts etwa 18-22°C, Sonneninseln 40-45°C.
Luftfeuchte:
50-70%.
Beleuchtung:
12-24 Std. UV-Bestrahlung ist erforderlich.
Winterruhe:
Sechs bis acht Wochen Winterruhe bei 18-20°C.
Fortpflanzung:
Das Weibchen legt nach der Winterruhe in vierwöchigem
Rhythmus etwa drei Gelege mit bis zu 15 Eiern. Im Inkubator
schlüpfen bei 28-30°C nach 65-90 Tagen die Jungen.
Knapp die ersten 16 Wochen können die Jungen zusammen
aufgezogen werden.
Bemerkungen:
Mäßig füttern, da die Tiere schnell verfetten
können.
Eignung:
Haltung dem erfahrenen Spezialisten vorbehalten.