Bartagame, Kragenechsen, Tejus und Madagaskarboa in Essen (Stoppenberg)
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Futter & Nahrung (Bartagame)

Auch wenn Bartagame alles fressen, was sie überwältigen können, gibt es ein paar wichtige Sachen zu beachten ...

Zunächst die Futterqualität!
Bartagame sind nicht wirklich wählerisch, was das Futter angeht. Sie prüfen mit dem Zungentest, ob es grundsätzlich genießbar ist und dann gehts ab in den nimmersatten Schlund.

Was sie nicht prüfen können sind z.B. Pestizide, Schadstoffe, Gifte auf Salaten, Obsten oder anderen Früchten.

Geht bitte sehr sorgfältig bei der Auswahl der Nahrung vor, Magenverstimmungen oder gar Vergiftungen können ein übles Ende herauf beschwören.

Siehe auch: "Krankheiten" von Arne König und Ozan Angün.

 

Was steht auf dem Speiseplan:
Vegetariertag, Lebendfutter, Fasten.. am besten in genau diesem Rhythmus.

Bei Lebendfutter auf jeden Fall auf die Dimensionen achten. Ein Bartagame von 20 cm Gesamtlänge, sollte - auch wenns ihm schmeckt - keine 20 Heuschrecken mittlerer Größe vertilgen. Verstopfungen könnten die Folge sein ;)

Den Vegetariertag vor dem Lebendfuttertag.

* kleine Barts (bis 6 Monate) bekommen die ganze Zeit über Lebenfutter, um sich zu entwickeln.

* ab dem 6. Monat führt ihr den obigen Rhythmus ein. Denkt daran, das bei adulten Barts in freier Wildbahn der Speiseplan durchaus bis zu 70% aus pflanzlicher Nahrung bestehen kann. (Je nach Jahreszeit)

Grünfutter kann von Anfang an gereicht werden.

Lebendfutter:
Als Lebendfutter kommen in Frage: ägyptische Heuschrecken, Regenwürmer, einheimische Fliegen, Schaben, Motten, Wespen, Hummeln, Schmetterlinge, (Posthorn-) Schnecken (super Calzium-Spender!), aber auch nackte Jungmäuse, kleine Fische - wenn die Barts sie fangen ;)

Mehlwürmer und Zophobas: bitte nur die hellen Würmer füttern, welche gerade ihre harte Haut abgelegt haben. Da Bartis nicht zwingend das Lebendfutter vor dem Schlucken töten, sondern eher einfach drauf los fressen und die Happen Mundgerecht zerbeißen könnte die Folge bei zu wenig Magensäure sein, das die Würmer im Magen weiterleben und durch die Magenwand fressen!
Zur Sicherheit mit einer Futterpinzette in dem Moment, wo die Bartis das Tier annehmen, den Kopf zerquetschen (ich weiß, klingt eckelig...)

Die Lebendnahrung nutzt ihr als Calzium- und Vitamin-Transporter. Wenn Barts nichts verächten, dann sinds lecker aussehende Heuschrecken oder Schaben ;) Tunkt diese vorher in das Calzium-/Vitaminpulver, was ihr von dem Fachhänder Eures Vertrauens besorgt habt.

 

Pflanzen/Früchte:
Kein Blähungen verursachendes Gewächs.. die Barts können nicht wirklich sowas wie pfurzen ;)

Sie klingen dann beim Streicheln extrem "hohl" und es geht ihnen auch nicht wirklich gut damit!

Also verzichtet besser auf alle Kohlsorten.

Zitrusfrüchte sind ebenfalls nicht zu empfehlen, wegen dem hohen Säureanteil.

 

Alles andere:
* Gewürze wie Basilikum, Petersilie, Rosmarin, ...
* Salatpflanzen wie Kopfsalat, Feldsalat, Radidchio, Löwenzahn, ...
* Obst wie Bananen, Äpfel (geschält), Birnen, Pfirsiche, ...
* Beeren wie Heidel-/Johannis-/Himbeeren, ...

... werden euch die Barts aus den Fingern zupfen ;)

Besonders zu empfehlen ist Golliwoog.

Wasser:
Frisches Wasser.. täglich!

Es erhöht u.a. es die Luftfeuchtigkeit im Terrarium.

 

Unsere Bartagamen

Kingston
MissFit

Unsere Kragenechsen

Bonny & Clyde

Unsere Tejus

Goya, Isa, Zeuss & Hera

Unsere Madagaskarboa

Ka

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Interessante Links: www.TEJU.org AZ-Terraristik
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